Austausch zum Thema Innovation in der Berliner Tourismusbranche

Experten der Berliner Reisebranche sprachen gestern im Rahmen einer digitalen Konferenz zum Thema „Zukunft des Tourismus in Berlin: Wie können wir Innovation & Nachhaltigkeit fördern?“ – darunter visitBerlin, nextbike, komoot, Flughafen Berlin Brandenburg, das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, INTOURA, der Interessenverband der touristischen Attraktionen Berlins e.V., und Airbnb.

Es wurde diskutiert, wie der Tourismus in Berlin nach der Pandemie neu und nachhaltig gedacht werden kann. Im Fokus stand die Frage, wie die Potentiale der Digitalisierung Berlin, einer Stadt, die international als Tech Hub anerkannt wird, wertschöpfend zugute kommen können.

Im Fireside-Chat mit Digitalexperte Dr. Hendrik Wieduwilt sprach Kathrin Anselm, General Manager DACH, CEE und Russland bei Airbnb, über die vielen Fortschritte in der Zusammenarbeit mit Städten, die zunehmend digitale Tools in Anspruch nehmen. Airbnb ermöglicht etwa die automatisierte Einziehung der Tourismusabgabe und bietet über das digitale Städte-Portal Zugriff auf anonymisierte Daten zur Dauer von Kurzzeitvermietungen und dem Reiseverhalten der Gäste in ihrer Region.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Unternehmen, Städten und Tourismusorganisationen der beste Weg ist, um digitale und nachhaltige Lösungen hervorzubringen. Das automatisierte und digitale Einziehen ortsgebundener Tourismusabgaben, wie beispielsweise in Frankfurt am Main, Dresden, Dortmund und Wiesbaden, ist hier nur ein Beispiel, das zeigt wie wertschöpfend eine innovative Zusammenarbeit für Städte, Gastgeber und Unternehmen sein kann“, sagt Kathrin Anselm.

Und weiter: „Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, Tourismus neu zu denken. 2020 war ein herausforderndes Jahr für Berlin, den Tourismus und natürlich alle Berlinerinnen und Berliner. Viele Menschen in Berlin wollen jetzt wieder ihr Zuhause teilen und wir wollen unsererseits das Land Berlin beim Schutz von Wohnraum unterstützen. Deshalb setzen wir uns für ein digitales Registrierungssystem als eine innovative Lösung ein, die für alle Beteiligten funktioniert. Wir wollen, dass Berlinerinnen und Berliner weiterhin ihr Zuhause mit Gästen aus aller Welt teilen können und dabei transparent wird, welche Unterkünfte angeboten werden. So können wir Berlin dabei unterstützen, Wohnraum effektiv zu schützen.“ 

Als Mitglied des Smart City Hub by BIA war Airbnb Partner der Veranstaltung. Ziel des Formats ist es, einen Austausch zum Thema Digitalisierung der Berliner Tourismusbranche anzustoßen. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Berlin. 

Robert Rückel, Vorsitzender von INTOURA e.V. betont: „Wir müssen jetzt näher zusammenrücken und unsere Kompetenzen bündeln. Berlin ist etwas ganz Besonderes, keine Frage. Was unsere Stadt einzigartig macht, müssen wir jedoch noch besser kommunizieren. Dafür müssen wir alle an einem Strang ziehen.“

Darius Moeini, Gründer und CEO von Smart City Hub by Berlin Innovation Agency bekräftigt wie wichtig der Austausch ist: „Die Zusammenarbeit von verschiedenen Stakeholdern ist essentiell, um gemeinsame Herausforderungen wie die Covid-Pandemie zu überwinden. Wir glauben daran, dass insbesondere Digitaloptimismus gekoppelt mit einem bürgerzentrierten Smart-City-Ansatz hierbei einen wichtigen Beitrag leisten kann.“

Airbnb möchte den Dialog zu digitalen Lösungen und den kooperativen Austausch weiterhin fördern.